When the night comes around…

Da ich momentan mit leicht erhöhter Temperatur flach liege habe ich ein wenig Zeit, mich meinem Blog zu widmen, es dauert so lange seid dem letzten Update, weil mein tolles Aldi Ultrabook die Grätsche gemacht hat… in dem Post “meine Bude” hatte sich aber schon noch etwas getan, gaaanz runterscrollen!

Nun läuft das tolle Gerät wieder und ich bin auch wieder wohlauf bzw. habe jetzt ne kleine Bronchitis… hier ist man irgendwie dauerkrank…

Wie auch immer, in der Zwischenzeit war Mareike für sehr geile 4 Wochen hier zu Besuch, meine Eltern während der Osterferien für 2 super Wochen und es passt eigentlich alles bestens zusammen. Mittlerweile hat sich auch ein kleiner Kollegenkreis der chinesischen Kollegen herauskristallisiert, mit dem man Klettern und ein Bierchen trinken kann. A pros po, der balkon nebst Grill, die Experten werden ihn wiedererkennen :-), ist bestens eingegrillt und auch Kung Fu Panda (auf den Namen haben der Herr Stundent und ich sie getauft) hat keinen Stress mehr gemacht! Kung Fu Panda ist eine “Sicherheitsfrau”, die unten an meiner Haustüre sitztund alles weis + im Griff hat. Wenn ich mal einen mutigen Moment habe werde ich evtl. mal ein Foto für euch riskieren…

Zurück zum Grill:
Den Grill hat mir David, ein super netter chinesischer Kollege im Tao Bao (ebay in China) bestellt. Verpackt war er typisch chinesisch, aussen 1. Karton, dann unmengen an Styropoor, dann 2. (originaler) Karton und wieder unmengen an Styropoor und dann kam ich an ihn ran, den einen :-), meinen Grill!

grill in verp.So sah dann der Rest aus, der übrig geblieben ist:

rest

Der Grill ist klasse nur muss man ein weing beim Grillen Acht geben, da wie schon erwähnt Kung Fu Panda ums Haus zieht und schon mal gerne bei meinen Vermietern die wichtige raushängen lässt. Als erste präventivmaßnahme wurde der Balkom, der eigentlich ein Glasgeländer hat, mit Bambus verkleidet, so dass man nicht mehr ohne weiteres durchblicken kann.
Da ich natürlich die Sorgen meiner neuen chinesischen Nachbarn – Feuergefahr – nicht einfach ignoriere habe ich dann noch einen ROTEN Eimer als Löscheinrichtung besorgt, in dem man ohne Probleme den gesamten Grill  versenken kann…

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Somit hat es schon so einige schöne Grillcessions auf meinem Balkon gegeben und auch einen chilligen Cocktailabend in lauschiger Sommernachtsathmosphäre :-).

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sehr geil…!!!

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Da gibt es dann echte Burger (das hat der Herr Student mit seiner holden Maid mal richtig drauf!) qualmt zwar ein bisschen aber was solls, ist ja Nacht und wir haben unseren roten Sicherheitseimer!

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Der Tisch ist natürlich schon ready :-)…

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ebenfalls sehr geil…

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Die Zutaten incl. saure Gurken gibt es in der Metro :-),
eine Oase wenn man westliche Produkte möchte!
Metro, ist ein gutes Stichwort, hier gibt es auch das ein oder andere heimische Produkt zu erstehen ;-).

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Aber auch ausserhlab meiner bescheidenen Herberge kann man es sich kulinarisch echt gut gehen lassen (auch wenn es manchmal etwas ungewohnt scharf ist… ;-)):

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vielleicht kann man den Bildern entnehmen, wie unfassbar scharf das Essen beim Pinchuan in der Wulumuqi lu ist, trotzdem ist es eines meiner Lieblingsrestaurants!

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Manchmal kann auch kein kühler Saft mehr helfen… 😉

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Das Rote in dem Schüsselchen sind recht feurige Chilis! Grüße an Bernd, er hätte hier seine Freude :-)!

 

Shanghai @ night

Sooooo das nächste Attentat steht bevor 🙂

es gibt Bilder mit ohne Sonne 🙂 die kann man jedoch leider oft auch tagsüber machen…

 

Dies ist die Einflugschneise in die chinesische Altstadt von Shanghai, hier ist es sehr chinesisch für westliche Augen…
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Nähe Yuan Garden… sehr schön, wenn es dunkel ist/wird
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Bevor die Frage beim nächsten Bild aufkommt; nein, die Kamera ist nicht kaputt, es gibt sie wirklich die Zickzackbrücken 🙂 Böse Geister können einem über diese Brücken nicht folgen, die drängelnden und in die Hacken tretenen Chinesen jedoch schon… 🙂
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Ein Teehaus, auf der Hälfte der Zickzackbrücke :-). Im Hintergrund ist das zukünftig höchste Gebäude Shanghais zu sehen…
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Nicht weit entfernt liegt der Weltbekannte Bund, hier sieht man auf die Shanghaier Skyline…
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Das visuelle in Szene setzen haben die Chinesen drauf, wie kein zweiter…
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Die Totale…
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Und zurück 🙂
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Fortsetzung folgt…

 

Meine Bude

Wie schon gesagt, erwartet nicht zu viel!

Die Bude ist nicht der Hit, leben kann man aber hier denke ich schon.
Ein Satz frischer, selbstklebender Dichtungen sind auch schon aus Deutschland unterwegs, damit bekomme ich die Fenster bestimmt auch noch dicht :-).

 

Die Straße ist eigentlich nicht soo schlecht…

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Voila, Blick in die andere Richtung:

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Von außen erinnert das Haus eher an die gute alte Platte in Miniatur, von innen wird dieser Eindruck dann noch einmal deutlich bestätigt ;-).

Spaß bei Seite, für chinesische Verhältnisse ist es noch recht anständig 🙂 aber seht selbst ;-).
Also, die Platte von außen:

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Dann der feine Aufgang zum 1.Stock, in dem ich wohne:

IMAG0770Und da ist sie, meine Eingangstüre (die Rechte, links ist wohl der Shanghai Knast ;-))

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Hat man bis hierher seinen Instinkt ignoriert kann man einen Blick ins Innere wagen 😉

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zur Rechten kommt dann direkt die Küche:

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grade aus geht es dann weiter ins Wohnzimmer,voilà:

Blick nach rechts:

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Blick nach links:

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links hinten erkennt man schon die Schiebetüre, die ins Séparé führt :-).
Ooooh schade, schon so spät 🙁 dann muss ich wohl morgen weiter machen :-).

Gute Nacht!!!

Xin nián kuàilè
(Frohes neuesJahr)

Soo, Mareike ist jetzt auf dem Weg zu mir, dann kann ich nun ja den Rest der Wohnung zeigen,für sie gibt es kein Zurück :-).

Also hinter der geheimnisvollen Schiebetür geht es in einen kleinen Flur, aus dem die weiteren Zimmer begangen werden.
DSC_0040Direkt gerade aus, aus dem Wohnzimmer kommend, geht es in das Badezimmer
…. jaaa die Hose räume ich noch weg, bevor Mareike kommt :-)…
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Erste Türe links, hier geht es in meinen Kleiderschrank/Vorratsraum 🙂

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Nächster Halt: Gäste/Arbeitszimmer

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Die Insider unter Euch erkennen die Gymnastikmatte :-).

Über das Bad, den Wasserdruck der Dusche und ein paar andere Sachen müssen nicht soo viele Worte verloren werden… meine Aorta…

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Dann kommt noch das Schlafzimmer und das war’s :-).

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Ihr seht, das Bett ist gemacht, ein paar Blumen sind besorgt, Mareike darf landen :-).

Vielleicht noch ein Detail zur Wohnung:
Es gibt einen ziemlich bequemen Sessel, der eine ziemlich gemütliche Fuss hoch, Rücken runter Lage hat :-).

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Was könnte euch denn sonst noch so interessieren, vielleicht ein kurzer Blick in meinen Kühlschrank?
Voila, alles da 🙂

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Na dann kann ich auch gleich das gesamte Interieur der Küche posten 🙂

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Der geneigte Betrachter mag bei genauerem Hinsehen erblicken, dass die 3. Besteckgarnitur der Super exklusiven Marke “Lufthansa” zugehörig ist :-).1

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Die Wohnung liegt sehr zentral in der Stadt (roter Pfeil), alle lohnenswerten Ecken sind super zu Fuß oder mit der Metro (4min. Fußweg) zu erreichen :-).

Microsoft PowerPoint-Präsentation (neu)

Soo, heute Abend bin ich bei Kristine, Patrick und Peter zum Neujahrsfest eingeladen, dafür muss ich noch einen Salat kredenzen :-). Bei Gelegenheit gibt es dann mehr aus Fern – Ost :-).

 

Die Gelegenheit ist günstig,EINWEIHUNGSFEIER!!!

Wie weiter unten schon geschrieben sind die Fotos leider erst zu gehobener Stunde entstanden als die chinesische Delegation bereits das Weite gesucht hatte…

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Fütterungszeit :-)!!!

 

 

 

 

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Die Küche am Morgen danach… Der Kaffee läuft schon durch 🙂

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Das zuvor beschriebene Bild es ist super lieb, von einem sehr lieben Kollegen, es war mit Sicherheit eine Heidenarbeit!

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Am Schluss mussten kleine Dosen ran :-).

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Der Gabentisch, in der Mitte eines der besten Geschenke, Grillanzünder und eine Anzündhilfe :-). Nachdem ich nun schon zwei mal aus versehen Briketts statt Anzünder gekauft habe (wer verkauft bitte drei Kohlebriketts in einer kleinen Pappschachtel?!) ist es ein super Geschenk! Mit der Pappe von einem Joghurt die Kohle anzuwedeln ist nicht die beste Methode, einen Grill ans Laufe zu bekommen…

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Die Porzelanfiguren UND, bevor es noch Ärger gibt, eine erlesene Auswahl an Kunstdrucken, die Mareike abbilden, Im Schlafzimmer gibt es noch mehr…

 

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Juhuu jetzt ist es richtig wohnlich hier :-).

Gleich danach habe ich die von einem Kollegen geleistete Entwicklungshilfe in Form von 16m Tesa Moll in meinem Schlafzimmer verbaut.

Nachts zog trotz geschlossenem Fenster Smog ins Schlafzimmer von dem ich dann aufgewacht bin. Der Geruch ist nur schwer zu beschreiben und es hat länger gedauert, bis ich ihn als Smog identifizieren konnte, auf jeden Fall bu hao!

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Aber selbst ist der Mann und mit meinem Messer bewaffnet geht es frisch ans Werk

DSC_0141Mareike stand helfend zur Seite und hat neben bei noch dokumentiert 🙂

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Das Resultat war super, seid dem habe ich keine Smog-Probleme mehr gehabt!

Tausend Dank Heiko ;-)!!!

 

 

Hallo liebes Abendland :-)

Hallo liebe Freunde,

nach fast einem Monat ist es nun endlich so weit, mein Blog wird Stück für Stück gefüllt.
Die Wohnungssuche war ein langer Weg, nun bin ich aber, nach über 15 Wohnungsbesichtigungen mit 2 Agenten sässig geworden und wohne an der Hengshan Lu near Yuqing Lu im Herzen der Metropole.
Genau so, wie ich mir dass vorgestellt hatte :-).

Es ist/war alles sehr chinesisch, auch wenn meine Vermieterin aus Bayern kommt :-).
Sie ist Chinesin, hat aber dann einen Österreicher geheiratet…

Ein kurzes Beispiel der chinesischen Mentalität gefälligt?

Eine meiner ersten Fragen bei der Wohnungsbesichtigung an die Agentin war, ob es einen Glasfaserkabelanschluss gibt. Klar gibt es den war die Antwort, der ganze Stadtteil wäre an das optische Netz angeschlossen; ja fängt ja gut an dachte ich mir :-)…

Beim 2. Termin habe ich nochmal darauf hingewiesen, wie wichtig mir der schnelle Anschluss ist und nach angeblicher Rücksprache mit dem Vermieter wurde mir nochmals bestätigt, dass es einen Glasfaseranschluss gibt.
Aus Zeitgründen kam dann der Vermieter nebst Agentin zu meiner Firma raus um den Vertrag zu unterzeichnen, Wohnungsübergabe sollte dann kurze Zeit später erfolgen.
Am Wochenende darauf erkundigte ich mich dann bei der Übergabe vermieterseitg, wo ich denn den super schnellen Glasfaseranschluss fände. Ja, wäre ihr jetzt nicht bekannt, dass es den in der Wohnung gäbe und auch der Agent war plötzlich verdutzt, wie ich denn auf die Idee käme und fragte, was ich denn jetzt meinen würde.
Mit leicht gesteigertem Blutdruck wies ich darauf hin, dass ich schließlich mehrmals darauf hingewiesen habe, wie wichtig mir der Anschluss ist und ich jetzt das Unverständnis grad gar nicht nachvollziehen kann.

Dann kam die Erklärung:

Klar gibt es einen Glasfaserkabelanschluss im Haus, nur halt nicht in meiner Wohnung, “alles wie zuvor abgesprochen…” Kurz vor einem potentiellen Aortenabriss fragte ich dann, wie man denn jetzt das Kabel in die Bude bekommen könnte und dass es ja wohl klar ist, dass es mich nicht interessiert ob auf der anderen Seite der Strasse oder sonst wo in China ein Anschluss läge sonder halt nur, ob ich in der Wohnung einen Zugang habe.
Ja das wäre nicht soo einfach, aber möglich: Loch gebohrt im Flur, gleich neben der Eingangstüre und dann das Kabel ins Wohnzimmer gelegt oder wohin ich es auch immer haben wollen würde.
Nach kurzer Lagebesprechung kam raus, dass das Kabel natürlich aufputz gelegt würde, das wäre aber gar nicht schlimm denn das ist in China halt so :-(.

Zum Glück hatte wenigstens die Vermieterin Verständnis dafür, dass dies mit meinem westlichen Ästhetik Empfinden nicht ganz in Einklang zu bringen ist. Die Agentin hingegen war sehr penetrant und verstand offensichtlich das Problem nicht. Es kam erst einmal zu keiner Schlüsselübergabe da ich erst das Problem gelöst haben wollte und so ging es für mich wieder zurück ins Hotel.

Am Folgetag kam dann eine mail von meiner Vermieterin, dass in der Wohnung ein Kabelanschluss liege und darüber ein einigermaßen schneller Anschluss herstellbar sei.
Nächster Termin, mit Laptop zum Prüfen der Versprechung. Der Mann von der Kabelgesellschaft war pünktlich, ich natürlich nicht (Sonntag Vormittag…), Samstag ging es schön zur Sache…
In kurzer Zet war der Anschluss bereit und ich konnte mich von der bahnbrechenden Geschwindigkeit der Datenübertragung überzeugen. Es dauerte nicht lange um dem Experten der chinesischen Kabelbetreibergesellschaft zu erklären, dass ich den schnellsten Anschluss brauche, den er hat. Es ist mager aber reicht hoffentlich, ansonsten gibt es ja noch die Aufputzvariante ;-).
Die Leitung ist ähnlich professionell wie mein IT Wissen bzw. meine Schreibfähigkeiten  ich bitte dies zu entschuldigen… :-).
Zurück zur Wohnung:
Schlüsselübergabe hat dann noch geklappt, im Anschluss bin ich dann mit Daniel, unserem Studenten, der bis Ende März noch hier in Shanghai ist zum IKEA, Decke, Kopfkissen, Bezüge, Topf und Teller gekauft und wieder zurück einrichten :-).

Da sitze ich nun, den ersten Abend mit ein wenig Zeit zum schreiben…